Demenz – was ist das?

Die Demenz ist eine Erkrankung, die unabhängig von Kultur, Intelligenz, geographischer Lage und Geschlecht auftritt. Frauen sind zwar etwas häufiger davon betroffen, jedoch liegt das eher daran, dass das weibliche Geschlecht etwa sieben Jahre älter wird als die Männer.

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Üblicherweise tritt diese Erkrankung etwa ab den 65. Lebensjahr auf und ist inzwischen ist die häufigste Ursache weshalb ältere Menschen in Pflegeheimen untergebracht werden müssen.

Definition

Das Wort „Demenz“ kommt aus dem lateinischen: dementia und bedeutet ohne Verstand/ohne Geist.

Symptome

Wenn man hier und da mal etwas vergisst, hat das noch nicht unbedingt etwas mit Demenz zu tun. Wenn Du zum Beispiel einen Termin vergisst, Dich aber erinnerst, dass Du den Termin ausgemacht hast, dann bist Du nur vergesslich. Kannst Du Dich aber nicht mehr erinnern, dass Du diese Verabredung vereinbart hast – und vor allem wenn das häufiger vorkommt – dann lass Dich von einem Arzt durchchecken.

Besonders heimtückisch ist nämlich auch, dass die Demenz schleichend beginnt. Unter anderem deshalb gelingt es den Betroffenen meist diese Erkrankung lange zu verstecken. Bei zunehmender Erkrankung zeigen sich die Symptome nicht nur durch ein reduziertes Gedächtnis und eine verminderte/verlangsamte Auffassungsgabe sondern die Demenz hat ebenso einen wesentlichen Einfluss auf die Sprache, Motorik, Orientierung und kann Veränderungen von Verhalten, Reaktion und Persönlichkeit hervorrufen.

Formen

Die meist bekannteste Form der Demenz ist sicher die Alzheimerdemenz. Jedoch gibt es da noch einig andere mehr. Grob lassen sie sich in primäre und sekundäre Demenz einteilen:

Primäre Demenz

Bei den primären Demenzen ist die tatsächliche Veränderung des Gehirns vorhanden ohne vorhergehende auslösende Ursache. Die primären Demenzen treten deutlich häufiger auf und zeigen sich bei 80 bis 90% aller Demenzkranken. Sie ist leider nicht heilbar, denn es gibt keinen auslösenden Faktor welchen man ausschalten kann. Die primären Demenzformen lassen sich lediglich durch einen bewussten Lebensstil hinauszögern bzw. durch Medikamente reduzieren.

  • Die Alzheimerdemenz ist das häufigste Erscheinungsbild der Demenz (60 – 70 %) und wurde von einem deutschen Nervenarzt namens Alois Alzheimer zum ersten Mal beschrieben und erforscht.
  • Die Lewy-Body-Demenz wird verursacht durch Eiweißkörperchen (= Bodies), die sich im Gehirngewebe ablagern und dadurch folgende Symptome hervorrufen: starke Schwankung der Leistungsfähigkeit, parkinsonähnliche Symptome sowie optische Halluzinationen.
  • Morbus Pick wird auch als Frontotemporale Demenz bezeichnet, da sich besonders die in diesem Gehirnareal angesiedelten Fähigkeiten und Fertigkeiten stört und dementsprechend hauptsächlich Veränderungen von  Persönlichkeit, Antrieb und Handlungsplan zeigt.

Sekundäre Demenz

Die sekundäre Demenz dagegen wird von einem primären (ursächlichen) Faktor ausgelöst. Sehr oft sind zum Beispiel Alkoholiker vom sogenannten Wernicke-Korsakow-Syndrom betroffen. Dadurch, dass die Ursache nicht direkt am Gehirn liegt, sondern eben eine toxischer Einfluss vorausgeht, sind diese Erkrankungen bis zu einem gewissen Grad heilbar oder verbesserbar. Wesentlich ist hier, wie lange der Giftstoff oder die Mangeldurchblutung das Gehirn bereits geschädigt hat. Viele Schäden sind auch hier irreversibel – also nicht mehr Rückgängig zu machen.

Bei der vaskulären Demenz ist der auslösende Faktor eine Minderdurchblutung aufgrund eines Schlaganfalls oder einer Hirnblutung, die Alkoholdemenz sowie Demenz Aufgrund von Medikamentenvergiftung liegt an den jeweiligen pathogenen Stoffen. Auch nichtbehandelte Schilddrüsenerkrankungen können Demenzerkrankungen hervorrufen.


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Ich biete Craniosacrale Biodynamik für alle Altersklassen an und unterstütze das gern mit tapen. Nebenbei blogge ich zu verschiedenen Gesundheitsthemen, beschäftige mich mit gesunder Ernährung und sportlichem Ausgleich.

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