Kopfschmerzen – Helfen da Craniobehandlungen?

Wie geht es Dir mit Kopfschmerzen? Bist Du regelmäßig davon betroffen? Wenn ja, dann stelle Dir doch mal einmal die Frage: „Was bereitet mir Kopfzerbrechen?“ Menschen, die regelmäßig von Kopfschmerzen betroffen sind profitieren vor allem von Stressabbau und regelmäßigen Tagesabläufen.

Grundlegende Ursache von Kopfschmerzen können neben

  • Flüssigkeitsmangel,
  • unregelmäßigen Mahlzeiten,
  • Schlafmangel und
  • ungesunder Ernährung auch
  • eine Dysbalance von körperlich und geistigem Wohlbefinden sein.

Im folgenden Text geht es um die Verschiedenen Arten von Kopfschmerzen wie Muskelverspannungskopfschmerz, Migräne und Clusterkopfschmerz. Jeweils dazu Therapiemöglichkeiten und anschließend wie Craniosacrale Behandlungen bei Kopfschmerzen helfen können.

Craniobehandlungen könne bei Kopfschmerzen helfen

Muskelspannungskopfschmerz

Vom Muskelspannungskopfschmerz sind fast 80% der Frauen und 60 % der Männer mindestens einmal im Jahr betroffen. Mehr als 1/3 aller Frauen sowie und fast jeder fünfte Mann klagt über diese Beschwerden sogar mehrmals im Jahr.

Es ist der einfachste und gleichzeitig häufigste auftretende Kopfschmerz und tritt am meisten morgens zwischen 4 und 8 Uhr, sowie abends zwischen 16 und 20 Uhr auf.

Interessanter Weise ist der Verspannungskopfschmerz besonders häufig bei Menschen, die sich sehr schwer tun auch mal etwas abzulehnen. Also das klassische Problem mit dem „Nein!“-sagen haben. Dieses ständige sich-zurück-nehmen sorgt für chronische Schulter- und Nackenverspannungen und ebenso eine Anspannung im Kiefergelenk. „Ich kann mich nicht durchbeißen, darum verbeiße ich mich lieber in mich selbst!“

Auch ein stressbedingtes Haltungsmuster mit gesenktem und zurückgehaltenen Kopf sowie eventuell vor Anspannung geballten Fäusten fördert Schmerzen im Kopf- und Nackenbereich. Denn diese Fehlhaltung verursacht eine Kompression – also einen Druck – auf das Atlantooccipitalgelenk. Dieses Gelenk befindet sich zwischen dem ersten Halswirbel und dem Kopf. Das ist also genau jenes Gelenk, welches für das Kopfnicken sowie Kopfschütteln zuständig ist.

Verbessern können sich solche Schmerzen zum Beispiel indem man bewusst versucht sich seine Probleme vom Herzen zu reden. Auch sich Zeit für sich selbst zu nehmen und sich selbst wichtig zu nehmen ist hier besonders wichtig. Entspannungsübungen, Yoga und Achtsamkeitsübungen können eine Genesung deutlich unterstützen.

Migräne

Die Migräne zeigt sich oft in einer ausgeprägte Familienanamnese – also auch im Verwandtschaftsbereich sind viele, die von Migräne betroffen sind. Ebenso interessant ist, dass sich viele Migränepatienten durch folgende Eigenschaften auszeichnen: perfektionistisch, ehrgeizig, oft hochintelligent, sensibel und angespannt.

Natürlich ist es klar, dass man diese – durchaus positiven Eigenschaften – nicht einfach ablegen kann um diese rasenden Kopfschmerzen in den Griff zu kriegen. Aber schon das Bewusstsein dafür kann helfen diese vielleicht eine Spur zu lindern.

Denn besonders Auffällig ist ja auch, die sogenannte Samstag-Vormittag-Migräne. Diese zeigt ja ganz deutlich, dass der Körper nach einer sehr anstrengenden Arbeitswoche eine Pause braucht. Durch die Migräneattacke sorgt der Körper sozusagen selbst dafür, dass der/die Betroffene das restliche Wochenende eher zurückgezogen in Ruhe in der Wohnung verbringen wird.

Frauen sind von dieser Art des Kopfschmerzes weit häufiger betroffen und ein weiterer Auslöser kann bei ihnen der abrupte Abfall des Östrogenspiegels sein, welcher dann die menstruationsbedingte Migräne auslöst. Bei 30% der Migränepatientinnen tritt dies bereits bei der ersten Periode auf, es muss jedoch nicht in jedem Zyklus sein und die Pille kann die Symptome auslösen oder verschlimmern. Da während der Schwangerschaft der Östrogenspiegel hoch bleibt versiegen in der Zeit die Schmerzen meist – oder sie werden zumindest schwächer. In der Menopause dann können die Beschwerden für immer verschwinden oder aber sich auch deutlich verschlimmern.

Ursache: 

Die Ursache von Migräne könnte in einem lokalen Serotoninmangel liegen welcher durch Stress ausgelöst wird. Somit erweitern sich dort die Arterien – das führt zu den schmerzhaften Zuständen. Wirklich komplett klären konnte die Forschung dieses Phänomen aber auch noch nicht ganz.

Die Betroffenen berichten von folgenden auslösenden Faktoren:

  • Koffein, Milch, Kakao, Alkohol
  • Benzingeruch, Zigaretten
  • hormonell Bedingt durch den Zyklus der Frau
  • Stress
  • unausgesprochener Groll und Zorn

Symptome: 

Manche erleben einen Tag bis wenige Stunden vor dem tatsächlichen Kopfschmerz eine sogenannte Aura. Die Aura ist eine Wahrnehmungsstörung und kann sich unter anderem durch Licht-, Lärm oder Geruchsempfindlichkeit zeigen.

Das Besondere bei den Kopfschmerzen aufgrund von Migräne ist, dass diese plötzlich auftreten, als anfallsartig und meist stark pulsierend beschrieben werden und fast immer hemicranial sind. Das bedeutet, die Schmerzen sind nur auf einer Kopfhälfte. Außerdem kommen oft folgende weitere Beschwerden dazu:

  • Übelkeit bis zum Erbrechen,
  • Kaltschweißigkeit
  • Lärm-, Licht- und Geruchsempfindlichkeit

 Die Symptome können wenige Stunden bis mehrere Tage andauern und am liebsten ruhen sich die Betroffenen in der Zeit in einem ruhigen, abgedunkelten Raum aus.

Therapie:

Medikamentös stehen den Betroffenen nur wenige Präparate auf dem Markt zur Verfügung. Denn die meisten üblichen Kopfschmerztabletten tragen nicht zur Linderung bei. Jedoch sind leider auch die Nebenwirkungen dieser Migränemedikamente nicht zu vergessen: unter anderem sind das Übelkeit und Müdigkeit.

Ein regelmäßiger Tagesablauf, die Schlafenszeit auf etwa 7,5 Stunden zu reduzieren und die Blutzufuhr zum Kopf zu erhöhen (zum Beispiel durch Sex) 🙂 soll ebenso zur Verbesserung beitragen.

Cluster-Kopfschmerz

Cluster-Kopfschmerzen zeigt sich – im deutlichen Gegensatz zur Migräne – zu 90 % bei Männern. Diese Art des Kopfschmerzes unterscheidet sich von den anderen beiden beschriebenen darin, dass sie etwa 2 bis 3 Stunden nachdem der Betroffene sich schlafen gelegt hat – oder ca. 2 bis 3 Stunden vor der üblichen Aufstehzeit – auftritt.

Ursache: 

Zu den auslösenden Faktoren ist zu sagen, dass meist Zigaretten und Alkohol im Spiel sind.

Symptome: 

Als Symptom zeigt sich ein intensiver Schmerz in einem Auge der entweder in den Unterkiefer oder Richtung Hals ausstrahlen kann. Auch die Begleiterscheinungen sind halbseitig:

  • ein Auge tränt
  • die Nase läuft auf einer Seite
  • erhöhter Speichelfluss
  • rote Sklera (Bindehaut im Auge) und geschwollenes Augenlid

Eine Schmerzattacke dauert etwa 30 Minuten bis 3 Stunden und tritt über einen Zeitrahmen von bis zu einem Jahr 2 bis 5 Mal täglich auf. Nach Ende dieser Periode ist der Betroffene lange frei von Beschwerden. Ein wesentlicher Unterschied zur Migräne zeigt sich auch im Verhalten der Betroffenen. Cluster-Kopfschmerz-Geplagte Menschen halten im akuten Schmerz absolut keine Ruhe aus. Meist sieht man sie unruhig im Zimmer auf- und abzugehen.

Bei chronischen Beschwerden helfen regelmäßige Behandlungen auch langfristig.

Bei chronischen Beschwerden helfen regelmäßige Behandlungen auch langfristig.

Die Cranio Sacral Therapie bei Kopfschmerzen

Wenn ich mit Kopfschmerzbetroffenen in meiner Cranio Sacral Praxis in Wien arbeite, sind das meist Betroffene, die nicht wegen einmaligen Kopfschmerzen zu mir kommen. Hier ist mir besonders wichtig, dass Du weißt, dass gerade chronische Erkrankungen – also alles was schon länger auftritt – normalerweise nicht mit einer Behandlung „weggezaubert“ wird. Schließlich geht es hier um Verhaltensmuster und Grundsätze, die in den Körper eingeprägt sind und deshalb länger dauern bis sie sich lösen können.

Durch Cranisacrale Behandlungen kann man jedoch deutliche Verbesserungen bei allen verschiedenen Arten der Kopfschmerzen erzielen.

Der Verspannungskopfschmerz wird leichter dadurch, dass der Körper die Zeit zum runter kommen und entspannen erhält. Die Halswirbel und das Atlantooccipitalgelenk (also das Gelenk zwischen erstem Halswirbel und Kopf) darf frei und ruhig liegen. Ohne Anspannung. Auch Gesichts-, Kiefer- und Schulterpartie können entspannen.

Bei Migräne helfen ebenso in erster Linie regelmäßigen Behandlungen zur Vorbeugung. Doch auch eine Behandlung in der Akutphase kann dazu beitragen, dass der Migräneanfall nicht so schlimm wird, bzw. nicht so lange andauert.

Die Cranio Sacral Behandlung kann durch Gespräche begleitet werden und so helfen Ängste und Sorgen zu lösen und körperliches und geistiges Wohlbefinden zu unterstützen. Ebenso oft führe ich jedoch Behandlungen auch in völliger Stille durch. Das entscheide ich je nach Situation und Klientenwunsch.

Wenn Du weitere Fragen dazu, oder zu einem anderen Thema hast, freue ich mich auf Deine Kontaktaufnahme!


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Christine Altenhöfer

Christine Altenhöfer

Craniosacrale Biodynamik und K-Taping-Therapeutin bei Christine Altenhöfer
Ich biete Craniosacrale Biodynamik für alle Altersklassen an und unterstütze das gern mit tapen. Nebenbei blogge ich zu verschiedenen Gesundheitsthemen, beschäftige mich mit gesunder Ernährung und sportlichem Ausgleich.
Christine Altenhöfer

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